Der Tierschutzbund gegen Nerzwimpern – Tierrechtler sind alarmiert

Jede Frau träumt davon wunderschöne Wimpern zu haben. Doch nicht jede wurde damit gesegnet.
Eine einfache und schnelle Lösung bieten hier Beautysalons mit einer Wimpernverlängerung an.
Je nach Behandlungsmethode erstrahlen die Wimpern bereits für kleines Geld in einem neuen Glanz.
Der aktuelle Trend: Silk Lashes.
Sie sind zwar etwas kostspieliger, dafür allerdings langlebig, weich und besonders geschmeidig.
Was die wenigsten Damen wissen: Sie werden aus Nerzfell gefertigt.
Der Mink, ein Marder, ist edler Spender der Wimpernverlängerung.
Des tut er allerdings nicht freiwillig.

Große Farmen züchten den Mink unter widrigen Bedingungen

Der Mink spendet Fell für Mink LashesUm der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, werden Minke in großen Farmen gezüchtet. Ist der Zeitpunkt gekommen, werden sie geschlachtet, um an das wertvolle Fell zu gelangen.
Aus diesem werden die Silk Lashes, auch Mink Lashes genannt, gewonnen.
Sie werden anschließend zur Verdichtung oder Verlängerung der Wimpern eingesetzt.
Wer sich für das Wohl der Tiere einsetzt, darf ein solches Vorgehen nicht unterstützen. Leider werden die Konsumentinnen viel zu selten darüber informiert.
Für mehr Aufklärungsarbeit setzt sich die folgende Website ein:
https://wimpernverlaengerungkoeln.com/
Die Betreiber fordern, dass die gesamte Branche mehr Transparenz zeigt. Zudem sollen Studios vollkommen auf den Einsatz von Nerzwimpern verzichten.
Es gibt gute synthetische Produkte, welche zudem günstiger seien.
Fake Lashes werden sie genannt.

Der Konsument hat es in der Hand

Wie so oft sind Konsumenten mit ihrem Verhalten für solche Entwicklungen verantwortlich. Es sollte nur noch dort Geld ausgegeben werden, wo die eigenen Interessen vertreten sind. Als mündiger Konsument kann man die Entwicklungen selbst beeinflussen.
Durch das Verbreiten solcher Informationen kann ein Sinneswandel erreicht werden, der vielen Minks ein tragisches Schicksal ersparen kann.
Unsere Schönheit sollte nicht zulasten des Tierwohls gehen.