Wärmebildkamera kaufen – Die wichtigsten Kriterien

Eine Wärmebildkamera findet man nicht in jedem Haushalt. Wer sich eine kauft, hat einen speziellen Anwendungsbereich im Kopf. Meist hat dieser einen beruflichen Hintergrund.

Ratgeber zu Wärmebildkameras gibt es einige, doch die meisten von ihnen lassen den Menschen hinter dem Gerät vollkommen außer Acht. Genau das möchte ich anders machen und verfasse diesen Bericht.

Du wirst hier konkrete Ratschläge finden, egal ob du zu Hause mit dem Gerät herumspielen willst, es in deinem beruflichen Alltag, oder für ein Hobby benötigst.

Jäger sind Zielgruppe #1

Wärmebildkamera kaufen - Jäger tun es immer häufiger

Seitdem Wärmebildkameras etwas erschwinglicher geworden sind, sind sie vor allem bei Jägern sehr beliebt. Sie nutzen sie um Tiere in der Wildnis ausfindig zu machen. Bei der Jagd, aber auch bei Zählungen werden sie eingesetzt und sind sehr hilfreich.

Auf der Jagd muss eine Wärmebildkamera robust und stabil sein. Sie wird mit durch Gebüsche, Dornen und unwegsames Gelände geschleppt.

Sie muss zudem so gute Bilder liefern, dass auch auf größere Distanz ein Fuchs von einem Reh und ein Wildschwein von einem Hund unterschieden werden kann.

Meist geht ein Jäger nicht bei völliger Dunkelheit ins Revier, da er so ohnehin nichts erlegen kann. Es reicht also aus, wenn die Wärmebildkamera in hellen Nächten verlässliche Bilder liefert.

Hier mehr Informationen zur Wärmebildkamera für die Jagd.

Zielgruppe #2: Handwerker

Das Handwerk erlebt in Deutschland einen Hype und endlich wird es wieder vernünftig vergütet. Die Experten sind gefragt und benötigen viele technische Hilfsmittel. Eines von ihnen ist eine Wärmebildkamera.

Sie kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn festgestellt werden muss, an welcher Stelle Wärme entweicht. Bei Dämmungen, Fenster und Erhitzern spielt das eine Rolle.

Hier steht man als Handwerker direkt vor dem Problemherd und hat meist bereits eine Vermutung, wo dieser liegen könnte. Die Anforderungen an die Wärmebildkamera sind demnach ziemlich gering.

Das Militär ist Zielgruppe #3

Im militärischen Kontext werden Wärmebildkameras häufig eingesetzt. Sie dienen in erster Linie dem Erspähen von feindlichen Truppen. Hier sind die Anforderungen enorm, denn die eigene Wärmebildkamera sollte besser sein als die des Feindes.

Zudem ist es hilfreich, wenn sie Videos aufzeichnen kann und einen großen Beobachtungswinkel hat. Auf diese Weise kann das Material später von Experten gesichtet werden. Alternativ bietet sich die Aufnahme per Drohne an. So muss kein Mensch in feindliches Gebiet vordringen.

Was kostet eine gute Wärmebildkamera?

Eine pauschale Antwort kann auf diese Frage nicht gefunden werden, da die Modelle sehr unterschiedlich bepreist sind.

Ein Handwerker kann bereits für etwa 150€ ein für seine Ansprüche gutes Modell erstehen. Ein Jäger sollte jedoch damit rechnen, mindestens 1.000€ zahlen zu müssen.

Die Wärmebildkameras die beim Militär eingesetzt werden, kosten häufig 20.000€ und mehr und gehören zu den besten verfügbaren Exemplaren.